Fechners Universum

Fechners Universum

Der Podcast zur Entfaltung Deiner Persönlichkeit, Deiner Präsenz und Deines Potentials.

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00:00:32: Willkommen in Fechners Universum.

00:00:05: Der Podcast zur Entfaltung deiner Persönlichkeit, deiner Präsenz und deines Potenzials.

00:00:38: Ich bin Sven und diejenigen von euch, die mir schon seit einiger Zeit Folgen haben gemerkt dass ich jetzt monatelang komplett inaktiv war auch letztes Jahr nur wenig folgen veröffentlicht habe.

00:01:06: Das lag daran das ich mir geschworen habe als ich mit diesem Podcast angefangen habe dass sich nur Folgen rausbringe wenn ich wirklich was zu sagen habe.

00:01:18: Und ich gebe zu in den letzten Monaten und... naja, im letzten Jahr.

00:01:25: Letzten anderthalb Jahren hatte ich wenn ich ganz ehrlich bin nicht viel zu sagen nichts was in einer Form konstruktiv wäre für uns alle oder inspirierend.

00:01:42: Es ging sogar soweit dass ich selber ziemlich auf dem Zahnfleisch gekochen bin und sowas gemacht habe wie so ein Stopp.

00:01:53: Also ich hab mich sehr zurückgezogen, ich hab mir einige Themen persönliche Themen und auch gesellschaftliche spirituelle Themen nochmal sehr genau angeguckt und bin auch noch in diesem Prozess des genauen Hinschauens dass ich auf jeden Fall diesen Podcast weiter mache.

00:02:19: Denn einer der Gründe, weshalb ich keine Folgen mehr gemacht habe war ... Ich war ziemlich hoffnungslos und ziemlich enttäuscht von uns Menschen, von dem wo sich ... Wenn wir nur mal bei diesem Land hier bleiben, wo sich dieses Land gerade hin entwickelt Ängste hochgekommen und Sorgen, die dann gebündelt dazu geführt hatten dass ich ja sehr mutlos wurde und kraftlos wurde.

00:02:59: Und Ich konnte zwar meinen Alltag also als Synchronsprecher gut meistern und kann auch wenn es nötig ist solide und kraftvoll da sein.

00:03:16: Aber ich habe gemerkt, was kann ich denn jetzt in diesem sich immer mehr zuspitzenden Chaos und in dieser Verwirrung, in der wir uns hier alle gerade befinden und immer noch weiter hinein manövrieren?

00:03:30: Was kann ich dann da tun?

00:03:31: oder was könnte ich denn noch sagen ohne dass es total abgedroschen klingt oder das ist total unrecht wirkt weil Ich kann euch ja nur was erzählen und was weitergeben, von dem ich überzeugt bin.

00:03:47: Und wo... Wo ich glaube dass es Nutzen bringt für die Zuhörer-und-Zuhörerinnen.

00:03:55: Ja!

00:03:56: Ich würde lügen wenn ich sagen... Wenn ich sagen würde das ich vor Kraft und Zuversicht strotze.

00:04:07: aber ich habe wieder Hoffnung.

00:04:09: mein buddhistischer Meister, der seit ein paar Jahren verstorben ist, hat mir diesen Satz gesagt.

00:04:17: Also da sagt wo ich gehe?

00:04:18: Da hat man den Satz gesagt Hoffnung macht den Menschen unbesiegbar.

00:04:23: Das war das Motto eines großen Buddhisten treffens hier in Berlin.

00:04:28: Ich glaube das war zwei tausend neun oder zweitausend zehn.

00:04:33: dieses Treffens, wo Menschen aus ganz Deutschland zusammen kamen, zusammen zu praktizieren.

00:04:38: Zu feiern, zu studieren und das war der Titel Hoffnung macht die Menschen unbesiegbar oder macht den Menschen un besiegbar?

00:04:46: Und dieser Satz ist mir nie... Den habe ich nie vergessen.

00:04:52: aber Ich hab auch gemerkt Das Thema Hoffnung damit hadere ich ganz schön seit Monaten Ja, und ich muss da gar nicht ins Detail gehen.

00:05:07: Ihr wisst ja selber was draußen in der Welt los ist – die politische Situation, die wirtschaftliche Situation, also hier in Berlin habe ich das Gefühl fast von Woche zu Woche wird es heftiger.

00:05:22: Die Menschen werden immer nervöser, aggressiver, schlecht gelaunter... Das hat mich ehrlich gesagt total struggling lassen und ich hatte auch zwischendurch das Gefühl okay, Ich kann nicht mehr.

00:05:43: Habe mich sehr zurückgezogen habe viel meditiert hab also meine meine buddhistische Meditation gemacht die Rezitation des Lotus Sutra Und kam aber wirklich lange Zeit nicht wieder auf einem guten Ast, also zu einem einigermaßen stabilen Lebenszustand.

00:06:06: Und weshalb ich mich jetzt doch entschieden habe hier wieder aktiv zu werden und diesen Podcast weiterzuführen und ihm auch nochmal neue Akzente und vor allen Dingen auch Schwerpunkte zu geben ist da möchte ich ja heute mal ein bisschen ausholen.

00:06:24: Das hat damit mit meiner Entwicklung als Buddhist zu tun.

00:06:29: der eine oder die anderen von euch wissen ja vielleicht, ich habe in diesem Jahr vor dreißig Jahren mit dieser Praxis angefangen und genau.

00:06:38: Ich würde euch gerne mal sozusagen meinen buddhistischen Werdegang erzählen bis zu dem Punkt was jetzt ist denn da gab es ganz schön viele Irrungen und Wirrungen.

00:06:49: deswegen heißt diese Folge auch Umwege erweitern Die Ortskenntnis im wahrsten Sinne.

00:06:54: Es ist so.

00:06:56: also falls ihr Falls euch das nicht interessiert, dann würde ich euch vorschlagen vielleicht bei der nächsten Folge wieder einzuschalten.

00:07:05: Aber heute möchte ich mal mir ein bisschen Zeit nehmen und eine ausführliche Erfahrung mit dieser buddhistischen Praxis erzählen die über dreißig Jahre geht.

00:07:15: also keine Sorge dass wird jetzt hier kein drei stunden podcast aber Ich möchte mir ganz gerne die zeit dafür nehmen bei Sachen erklären, die ich in den vergangenen Jahren auch immer mal wieder angedeutet habe.

00:07:31: Hier in meinen Podcast folgen und das klarstellen und richtig stellen.

00:07:36: ja also Ich habe damals angefangen mit fünfundzwanzig jahren In Zelle.

00:07:40: im Theater hab ich dort gearbeitet Im Schloss Theaterzelle im wunderschönen Schloss.

00:07:45: ich bin morgens ins Schloss gefahren um zu proben Und abends auf die Bühne zu gehen.

00:07:51: Das war ganz cool.

00:07:54: aber mir ging es damals so beschissen und ich war hochgradig selbst zerstörerisch drauf, depressiv.

00:08:04: Und zwar nicht nur ab und zu mal sondern durchgehend und habe das immer kompensiert über eine Kraft, über einen Wollen, über ein Kämpfen und stark sein.

00:08:20: Das hatte damit zu tun dass Das Bedürfnis hatte anerkannt zu werden, gemocht zu werden.

00:08:29: Dazu zu gehören geliebt zu werden vielleicht auch mal gelobt zu werden.

00:08:34: ja also das war eigentlich wenn ich heute zurückschaue Ich werde dieses Jahr fünfundfünfzig mein Antrieb damals ein guter Schauspieler sein zu wollen nicht in erster Linie um das Publikum zu beglücken und zu erfreuen sondern eigentlich um mein damals nicht erkanntes Peoplepleaser-Tum zu befriedigen.

00:08:59: Ja, das hat mir auch viel ermöglicht weil da ist viel Kraft geflossen und da ist viele Fokus gewesen.

00:09:06: aber als ich dann diese Praxis kennenlernen durfte durch einen Zufall Anführungsströcke im Buddhismus gibt es oder im Leben gibt es in meiner Welt gar keine Zuffälle Es sei denn es fällt einem etwas zu auf dem Weg der Seele, was sowieso passieren soll.

00:09:29: Würden wir jetzt in die karmischen Gesetze gehen aber das ist vielleicht ein Thema für eine andere Folge.

00:09:38: Ich durfte damals diese Praxis kennenlernen durch eine Kollegin, die zu Gast im Theater war und in einem anderen Stück gespielt hat und die ich ganz kurz kennenlern durfte weil wir abends mal mit den Kollegen aus diesem Stück zusammen essen waren nach einer Vorstellung.

00:09:53: Und diese Kollegin übernachtete dann ein paar Wochen später bei mir, weil sie vergessen hatten ihr einen Zimmer zu reservieren im Hotel.

00:10:02: die kam von außerhalb und dann wurde ich gefragt ob Kathrin bei Katrin bei mir übernachten darf?

00:10:08: Und habe ich gesagt ja klar kein Problem!

00:10:10: Die hat am nächsten Morgen eben in ihrem Zimmerchen wo sie bei mir Und ich habe währenddessen den Tisch gedeckt, den Frühstückstisch.

00:10:22: Es war ein Sonntag-Vormittag und ich dachte was geht denn da?

00:10:25: Ich habe mich total lustig gemacht und meinte was machst du da?

00:10:29: Das hört sich an wie eine Waschmaschine!

00:10:31: Sie war aber total geil drauf und meintte ja das kann schon sein, das hört sich so ein bisschen an... Ich praktiziere Buddhismus und das ist das Lotus Sutra, was ich rezitiere und ich natürlich total neugierig gewesen.

00:10:46: Ich kann nur von mir sagen, ich war schon als elf, zwölf, dreizehnjähriger spirituell suchender Mensch.

00:10:54: Ich bin in die Kirche gegangen weil ich dachte, ich möchte verstehen was da passiert?

00:11:00: Was Gott ist?

00:11:01: Ich wollte wissen, was es mit Jesus auf sich hat.

00:11:06: Ich habe auch versucht als Teenager mal das eine oder andere buddhistische Buch zu lesen hab aber nichts verstanden davon Und hatte natürlich ganz große Ohren.

00:11:16: und Katrin erzählt mir dann die Grundlagen dieser Praxis.

00:11:20: Das hörte sich so spannend an, sie sagte du kannst mit dieser Praxis dein gesamtes Leben verändern.

00:11:27: Und zwar alles!

00:11:30: Da habe ich gesagt das kann nicht funktionieren.

00:11:33: Dann hat sie gesagt okay probier es aus.

00:11:36: Drei Monate jeden Tag morgens und abends zehn Minuten besser noch zwanzig Minuten chanten und guck mal was passiert.

00:11:47: Und da ist in kurzer Zeit so viel passiert, dass ich für mich ganz klar hatte nach ein paar Monaten das mache ich weiter.

00:11:57: Ja also... Das würde jetzt auch zu weit führen weil die Folge soll halt nicht zu lange werden!

00:12:04: Das erzähle ich vielleicht an anderer Stelle mal.

00:12:07: Ich war sehr begeistert davon.

00:12:09: Es war anstrengend die ersten Wochen und Monate dieser Praxis, weil ich ganz allein war in Zelle.

00:12:15: also ich bin ab und zu dann mal Richtung Norden gefahren wo Kathrin gelebt hat und habe dort auch die Möglichkeit gehabt in Hamburg an einem Studium teilzunehmen und hab dann auch nach ungefähr drei vier fünf Monaten wenige buddisten kennengelernt, die in Hannover praktiziert haben.

00:12:38: Also die diesen Buddhismus praktiziert haben.

00:12:40: das war aber nicht mal eine Handvoll da waren wir vielleicht drei vier Leute.

00:12:43: dann.

00:12:44: es war ganz toll weil wir alle junge Menschen waren studiert hatten oder gerade am Studieren waren oder ich gerade mit der Arbeit angefangen haben und Wir waren so eine eingeschworene Gruppe.

00:12:57: Die anderen hatten schon ein zwei drei Jahre länger praktiziert als Ich Aber eben waren auch noch Newbies würde man heute sagen oder Frischlinge und es gab aber dort in Hannover niemanden der schon sehr, sehr lange praktiziert hatte.

00:13:13: Wir wurden ganz toll unterstützt von den Buddhisten und Buddhistinnen aus Hamburg und vor allen Dingen von den Bremen die uns einfach ja also wenn ich so zurückblicke die genau versucht haben das umzusetzen, was im Lotus Sutra steht und was auch sozusagen die Gründer dieser Laienorganisation gewollt haben.

00:13:46: Nämlich die Unterstützung jedes Einzelnen und jeder Einzelne da wo sie gerade stehen damit Sie diese Praxis lernen können und Herausforderungen Stück für Stück angehen können und mit viel Liebe, mit viel Mitgefühl, mit vielen Nachsicht.

00:14:02: Mit viel Erklären, mit Viel Studieren... ...mit viel sich kümmern!

00:14:06: Also auch dieses Dasein und eine Gemeinschaft bilden das einfach umgesetzt haben so dass wir wirklich toll unterstützt wurden.

00:14:15: also es gab oft Situationen, weil in Zelle fing dann auch ein paar Menschen an zu chanten.

00:14:21: Weil ich das halt einfach auch den erzählt habe.

00:14:23: Mein Kollegen, Kolleginnen, Freunden dort, Menschen die in Zälle gelebt haben, die ich kennengelernt habe und ich konnte selber überhaupt noch nicht genau erklären um was es da geht.

00:14:34: also Die Philosophie Das Lotus Sutra hat achtundzwanzig Kapitel Und die Idee dahinter ist halt so mindblowing und auch tief.

00:14:42: Ich hab damals nur wirklich an der Oberfläche Verstanden, um was es geht.

00:14:46: Aber das ist auch das Gute an dieser Praxis.

00:14:48: Man muss am Anfang nichts verstehen denn man praktiziert Das mystische Gesetz von Ursache und Wirkung Also nicht das logische Gesetz Von Ursacher und Wirkung Sondern das mystische gesetz Von Ursach und wirkungen in dem man Nam Yoho Rengekyo chandelt.

00:15:06: Nam Yo-Ho Renge Kyo also Mio Ho Rengekyo Ist der Titel des Lotus Sucher das heißt übersetzt Lotus Sutra Und Nam heißt Hingabe.

00:15:14: Ich widme mich, ich harmonisiere mich mit der grundlegenden Lebensenergie der Buddha-Natur die alles und jeden und jede im Universum durchdringt und mit Leben erfüllt.

00:15:33: Also es gibt viele Übersetzungen weil diese Schriftzeichen also allein Mio und Ho das ist das Verborgene und das Sichtbare Über diese beiden Schriftzeichen kann man eine Doktorarbeit schreiben.

00:15:45: Also, dass die asiatischen Schriftzeichnen oder vor allen Dingen die japanischen stehen ja immer in Beziehung zueinander und bedeuten dann entsprechend irgendwas ganz anderes oder haben noch so ein Aspekt Und das ist sehr, sehr spannend sich damit zu beschäftigen.

00:16:00: also ich habe das geliebt und Ich bin den Bremen und Hamburgern und auch den Hannoveranerinnen bis heute Wahnsinnig dankbar, dass Sie mich da so aufgenommen haben und mich wirklich gepämpert haben als ... Ja.

00:16:16: Als jemand der wirklich im Höllenzustand war und ich hatte auch am Theater total viel Stress.

00:16:24: Und zwar hat sich damals schon ein Lebensmuster oder ein bestimmtes karmisches Muster in meinem Leben gezeigt was mir damals aber überhaupt noch nicht klar war.

00:16:34: Ich hab ja öfters schon erzählt das ich aus einer Familie komme Ich leider die Position des, naja ich würde es mal positiv bezeichnen oder formulieren.

00:16:48: Die Position das System Sprengers hatte.

00:16:51: ja also ich bin derjenige der Dinge angesprochen hat, der aus der Reihe gefallen ist, der nicht den Norm entsprochen hat und ich habe relativ viel Ausgrenzung erfahren in meiner Familie Nichtbeachtung Bestrafungen Und ja, einfach emotionale Vernachlässigung erlebt.

00:17:19: Die mir aber damals gar nicht klar war.

00:17:21: als Kind ist einem so etwas nicht klar, der denkt man das ist normal.

00:17:23: also habe auch physische Gewalt erlebt durch meinen Stiefvater und auch durch meine Mutter muss ich sagen auch wenn sie das leugnet bis heute.

00:17:33: Das ist eines der Themen die ich wirklich wo ich immer noch für Chante dass ich in unserer Familie da zumindest Klarheit schaffen kann und das zumindest hingeguckt wird, und es nicht weiter verdrängt wird.

00:17:47: Aber auch da habe ich losgelassen... ...und konnte jetzt in den letzten Jahren wirklich Grenzen setzen!

00:17:56: Und damit ich nicht immer wieder geträgert werde.

00:18:00: Aber da wollte ich gar nicht hin.

00:18:01: Also eins meiner großen Lebensthemen ist Ich gehöre nicht dazu.

00:18:05: Ich darf nicht sein Ich bin zu anstrengend, ich habe ganz oft den Satz um die Ohren geworfen bekommen als Kind und als Jugendlicher.

00:18:15: Ich bin schwierig, ich bin zu schwierig... Und ja!

00:18:21: Ich hab das irgendwie überlebt.

00:18:23: im Nachhinein frag' ich mich manchmal wie ich das durchgehalten habe weil ich habe so im Alter von zwölf bis Bis ich dann endlich zu Hause wegkam nach dem Abitur oder noch vor dem AbITUR bin ich ausgezogen in einem großen Streit mit meiner Mutter, wie ich das überhaupt überlebt habe.

00:18:44: Also ich habe sehr oft daran gedacht mir das Leben zu nehmen als Teenager und als junger Mensch habe mich aber nie getraut, weil ich Schiss hatte und weil ich Angst hatte vor den Schmerzen.

00:18:57: Und dass es vielleicht dann nicht klappt und ich noch mehr Stress habe zu Hause und da noch bestraft werde, das sich so blöd bin mir das Leben nehmen zu wollen.

00:19:07: Aber dieses Thema habe ich in mein Leben mitgenommen ohne dass ich es wusste.

00:19:11: also ich hab gedacht okay ich bin jetzt von zuhause raus und ab jetzt kann ich für mich selber sorgen.

00:19:17: Ich habe dann Zivildienst gemacht habe dann im Braunschweig angefangen Kunst und Geschichte zu studieren.

00:19:21: Ich bin dann nach zwei Jahren, habe ich gewechselt.

00:19:24: Nach Mainz hat meine Schauspiel-Ausbildung gemacht und hatte dort zum ersten Mal auch die Möglichkeit sozusagen mich auszuleben meiner unterdrückten und weggedrückten dunklen Gefühle also diese ganzen Schatten, die ich... Also die ganzen Sachen, die nicht handeln konnte als Kind, als Jugendlicher, als junger Erwachsener zumindest in meinen Rollen, also emotional rauslassen konnte.

00:19:46: Das war total gut für mich und das war auch ein Ventil damit mich diese intensiven negativen Emotionen und Energien nicht auffressen.

00:19:57: Ja und da in diesem Zeitpunkt gab es auch schon immer wieder die Situation dass ich zum Kiffengegriffen habe.

00:20:07: Also interessanterweise hab' ich in der Schauspielschule überhaupt erst Das erste Mal Kontakt zu Drogen gehabt und keine starken Drogen, aber das Mario Ana war für mich so etwas wie ein Betäubungsmittel um dass meine tiefen Schattenthemen also meine karmischen Tendenzen nicht zu stark wurden.

00:20:32: Und die ich damit weggedrückt habe.

00:20:35: es ging jahrelang gut.

00:20:37: Ich hab angefangen zu praktizieren lange gar nicht gekifft und so, habe mich auf meinen Beruf konzentriert.

00:20:46: Ich habe da immer versucht Höchstleistungen zu bringen und ich glaube das ist mir auch ganz gut gelungen als Schauspieler.

00:20:53: Und ja, hab mein Leben gelebt und viel praktiziert dort in Hannover Hamburg in Bremen und habe meine Praxis vertieft, meinen Glauben vertiebt.

00:21:04: Und eben auch das Verständnis über das Lotusutra und überhaupt die gesamte buddhistische Sicht auf die Welt.

00:21:11: Das hab ich sehr gefeiert und sehr geliebt!

00:21:13: Ich bin oft... Es gibt in Deutschland unser deutsches Kulturzentrum.

00:21:20: Die nennt sich Willer Sachsen in Bingen am Rhein.

00:21:23: Das ist ein ehemaliges Weingut.

00:21:25: Das war zwischendurch auch mal ein Krankenhaus während des Krieges usw.. Diese Laienorganisation, die die Sokagakai International in Deutschland – also es gibt sie weltweit.

00:21:37: Es wurde in Japan gegründet mit den letzten Jahrhunderts und ... ... in Japan, die Die Sokakakai international gegrünt hat.

00:21:47: Und dazu gehört eben auch die Sokkakai in Deutschland.

00:21:49: Sokkakkai heißt übersetzt Werteschaffende Gesellschaft und ist eine Laien-Organisation, ausschließlich organisiert wird durch Ehrenämter, durch freiwillige Aufgabenübernahme und Verantwortungen um zu gewährleisten dass die Praxis und die Philosophie ja unverfälscht an die Nachkommen weitergegeben wird.

00:22:15: Und das sich sozusagen auch die Kenntnis dieser Praxis- und diese buddhistischen Richtung dieses Nitscheren Buddhismus weltweit verbreitet und etabliert.

00:22:26: Als ich damals anfing lebte Daesako Ikeda noch, das war der dritte Präsident.

00:22:32: Die drei Präsidenten haben eine ganz besondere Aufgabe.

00:22:34: da würde ich gerne vielleicht in einer anderen Folge mal drauf eingehen aber... Ich fand das immer ganz toll, seine Texte zu lesen.

00:22:44: Seine Bücher zu lesend mich inspirieren zu lassen.

00:22:47: Manchmal hatten wir die Möglichkeit eben auch Videos zu sehen von Veranstaltungen in Japan wo er Redengehalten hat oder wo er in Austausch mit anderen Praktizierenden gegangen ist und das fand ich alles super!

00:23:00: Ich hab es geliebt.

00:23:01: ihr könnt euch das nicht vorstellen.

00:23:03: Und irgendwann kam der Moment nämlich im Jahr Ich komme in Hannover beruflich nicht weiter.

00:23:15: Also buddhistisch hatte ich da, ja natürlich habe ich mich mit den Leuten auch gerieben und so.

00:23:20: aber das gehört ja auch dazu.

00:23:21: also jeder der mir sagt eine spirituelle Gemeinschaft unterstützt oder da Mitglied ist oder da mitwirkt.

00:23:31: jeder oder jede die sagt dass es da keine Spannungen gibt.

00:23:35: Das ist gelogen und das gehört auch dazu.

00:23:40: Das gehört auch dazu, dass man sich reibt und dass man eben auch sich an diesen Reibungen besser kennenlernt.

00:23:47: Und auch übt weiser mit Konflikten umzugehen.

00:23:51: das habe ich dort wirklich vorbildlich gelernt und vor allen Dingen habe ich zum ersten mal in meinem Leben Gemeinschaft gespürt.

00:24:02: ja im Theater zum Beispiel gibt es keine Gemeinsschaft.

00:24:05: auch mein erstes Engagement die vier Jahre im Schlosstheater in Zelle.

00:24:11: Ich weiß noch einer der sehr, sehr alten... Also nicht sehr alten aber doch.

00:24:16: Naja wie alt mag er gewesen sein?

00:24:17: Auch schon Anfang siebzig ein Kollege nahm mich zur Seite als jungspund mit Anfängerengagement und gab mir wirklich den klugen Rat.

00:24:27: Lass dich nicht vereinnahmen vom Theater!

00:24:31: Ja Theater ist wie eine Krake wenn du nicht aufpasst um verschlingt sich, um schlingt dich und drückt dich.

00:24:38: ja Man hat ja immer so ein Bild vom Theater und vom Schauspielerleben.

00:24:46: Das ist alles ganz cool, alles ganz entspannt und kreativ und die Leute sind alle ganz toll!

00:24:51: Die Realität sieht ganz anders aus.

00:24:53: Da sind ganz viele kleine Egos, ganz groß unterwegs wo auch viele verletzte Seelen sind.

00:25:01: Es gibt Kollegen, die verwechseln Ensemble proben mit Psychotherapie Regisseurinnen, Regisseure die ich sage es jetzt mal so von Tuten und Blasen keine Ahnung haben oder irgendwelche kloppte Ideen haben wie sie jetzt einen Shakespeare noch mehr verkaputt machen können.

00:25:23: Das war schon nicht einfach.

00:25:24: das ist also Theater ist ein Heifischbecken in dem Kraken leben.

00:25:32: Ja, also auch da habe ich dieses Gemeinschaftsgefühl nicht gefunden.

00:25:35: Was ich nachher mich aber so sehr gesehen habe im Theater und zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das eben in dieser buddhistischen Gemeinschaff dort in Hannover.

00:25:46: Ich bin dann ... Nachdem ich ein Zelle aufgehört habe zu Theater zu spielen, bin ich noch vier Jahre in Hannova gewesen und war sozusagen noch näher an meinen buddhistischen Wegefertnenden und Gefährten und habe mit denen dort wirklich tolle Aktivitäten gemacht, sehr auch unkonventionell.

00:26:08: Auch die Bremer und die Hamburger haben manchmal gedacht was macht ihr denn hier?

00:26:11: Wir haben aber gesagt ja wir haben Bock zusammen irgendwie eine buddhistische Schnitzeljagd durch den Harz zu organisieren und zu veranstalten.

00:26:18: Haben wir hier Macht!

00:26:18: Und dann waren auch Bremer dabei und haben gesagt das ist ja geil, das machen wir bei uns auch.

00:26:23: oder haben... picknick veranstaltet oder Kulturveranstaltungen, die vielleicht ein bisschen ungewöhnlicher waren.

00:26:30: Ich habe es geliebt dort in meiner buddhistischen Gemeinschaft in Hannover und Bremen und bin auch bis heute noch dankbar.

00:26:41: Dann hab ich mich entschieden.

00:26:43: Ich möchte mich beruflich weiterentwickeln.

00:26:45: Ich wollte als Schauspieler immer vor die Kamera und nicht nur auf der Bühne Und habe gedacht, okay hier in Hannover wird einfach nichts produziert.

00:26:53: Es gab zwar diesen Hannoverer an der Tatort aber da gab es überhaupt keinen Rankommen für mich weil ich kannte ja auch keine Sau und die Caster.

00:27:02: irgendwie hab' ich da auf mich nicht richtig aufmerksam machen können so dass da irgendwie mal was funktioniert hätte.

00:27:08: Ich hab' da sehr viel für geschanntet und irgendwann war... Matthias mal hier, ich möchte dir den Nachnamen jetzt nicht nennen.

00:27:18: Ein sehr erfahrener Buddhist aus Berlin einer der ersten Deutschen die in Deutschland angefangen haben zu praktizieren.

00:27:28: Der hatte uns unterstützt mit persönlichen Gesprächen und man hat immer die Möglichkeit bei erfahrenen Buddhisten oder Buddhisminnen sich auch... persönlich zu treffen und buddhistische Fragen zu stellen, zu ganz persönlichen Themen wo man gerade feststeckt.

00:27:43: Und das hatte er in Hannover angeboten.

00:27:46: und dann habe ich mit ihm gesprochen und hab ihm gesagt Du lebst doch in Berlin!

00:27:49: Wie sieht's denn aus?

00:27:50: Würdest du mir raten nach Berlin zu gehen?

00:27:52: Und er sagte nur so... Das musst du selber wissen, da musst du dich selber ganz genau angucken was du möchtest.

00:28:03: Diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen.

00:28:06: Irgendwann kam dann der Moment, es gab die Möglichkeit nach Berlin zu ziehen.

00:28:11: Ich hatte dort ein Zimmer in einer WG bekommen auch von einem Mitbuddisten den ich in der Wähler Sachsen in Bingen kennengelernt habe bei einem Kurs und hab da das erste Jahr mit ihm zusammen in einer wg gelebt und hab dort versucht Kontakt herzustellen zu der Gruppe Dort in Berlin Neukölln wo ich vor Ort eben war.

00:28:35: Das war auch ganz schön, aber es war auch anders als ich das kennengelernt habe.

00:28:39: Und zwar ganz anders!

00:28:41: Es war viel anonymer... Ich will nicht sagen unfreundlich, aber unverbindlicher und auch härter irgendwie, strenger.

00:28:53: Also es war nicht wirklich ein Interesse aneinander Wie es jetzt gerade dem oder derjenigen ging, es gab irgendwie die Möglichkeit eben dort zu Veranstaltungen zu gehen.

00:29:07: Das ist so aufgebaut.

00:29:08: Es gibt Gruppentreffen dort wo du lebst da gibt es kleine Gruppen dann gibt das eben auch größere Treffen wie Studienveranstaltungen oder eben auch noch größere treffen wie zum Beispiel ein Neujahrs-Treffen wo gemeinsam gechandelt wird und praktiziert wird und das neue Jahr begrüßt wird.

00:29:26: Das gibt alles!

00:29:29: Und ich habe da versucht, ja oder ich hatte diese naive Vorstellung.

00:29:33: Naja das wird also ähnlich laufen wie ich das kennengelernt habe die ersten acht neun Jahre meiner Praxis in Hannover und in Zelle und in Norddeutschland.

00:29:42: Das war aber nicht so!

00:29:45: Dadurch da aber dass mir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht klar war, dass ich eben diese Tendenz habe.

00:29:51: Egal was ist, ich passe mich an.

00:29:53: Ich versuche mitzumachen damit ich dazugehöre und dabei sein darf.

00:29:59: Damit ich einen Wert habe, hat mich da total eingebracht und dann habe ich auch relativ schnell Aufgaben übertragen bekommen.

00:30:10: Ich hab mich um die jungen Männer gekümmert im Glauben gekümpft, die dort in unserem Bezirk praktiziert haben und habe da viel versucht, von dem umzusetzen wie ich es kennengelernt habe.

00:30:28: Das war auch sehr schön!

00:30:29: Wir haben tolle Sachen gemacht.

00:30:30: Wir haben zum Beispiel ein großes kulturfest buddhistisches Kulturfest im ESO-XVIII veranstaltet und organisiert wo über tausend Gäste waren.

00:30:40: wir haben dort im ESSO-XVI eine buddhistische Zeremonie gemacht mit anschließendem großen Kulturfest.

00:30:49: Wir jungen Leute untereinander haben das total genossen, aber es hieß dann auch immer so... Na ja.

00:30:54: Also O-Ton von einer sehr lange Praktizierenden in Berlin war... Die fand das unmöglich wie wir da in einem Dreckloch eine buddhistische Veranstaltung machen konnten.

00:31:06: und ich dachte nur die Lotusblume wächst im Schlamm!

00:31:10: Und das SO-Sechsendreißig ist ein so wichtiger Kulturort für Berlin, beziehungsweise für unseren Bereich dort in Kreuzberg, Neukölln.

00:31:18: Also jeder der mal in Berlin war, das So-Sächsendreißig, dessen Weltkarrieren gestartet gerade in den Achtzigern und... Das war alles sehr, sehr frustrierend und sehr ernüchternd auch.

00:31:29: und dann gab es Zeit.

00:31:33: Jetzt ist hier meine Brille runtergefallen?

00:31:36: Ist egal, schneide ich nicht raus!

00:31:38: Und dann gab es eine Zeit, wo's mir sehr schlecht ging krankheitsmäßig und ich auch ne ganze Zeit in der Charité war.

00:31:50: Er ist auf der Intensivstation und noch zwei Wochen auf der normalen Station.

00:31:57: und ich merkte so bis auf zwei Menschen die unabhängig von der buddhistischen Gemeinschaft meine Freunde sind Und eben der besagte Matthias, von dem ich schon erzählte kam keiner mich besuchen beziehungsweise erkundigte sich nur mal wie es mir geht oder so und das hat mir sehr weh getan.

00:32:23: Ich bin dann daraus glücklicherweise mit auch eine Erfahrung für sich die ich aber ein anderes Mal vielleicht erzählen werde und merkte so dass das hat nachhaltig wehgetan.

00:32:36: Da waren noch viele, viele andere Sachen.

00:32:39: Es hieß immer so ... Ich hatte Sachen vorgeschlagen.

00:32:41: Lass uns doch mal das anders machen oder aus dieser strengen Form ausbrechen.

00:32:48: und dann hieß es immer nur wir machen das hier schon immer so und ich müsse mich halt

00:32:51: anpassen.".

00:32:57: Das ging da noch ein paar Jahre gut.

00:32:59: Dann kamen ein paar persönliche Enttäuschungen dazu und irgendwann merkte ich... Ich bin alle, mich darin zu bemühen und darum zu kämpfen in Berlin.

00:33:15: In meiner buddhistischen Gemeinschaft was zu verändern.

00:33:17: Und das geht nicht darum... Da ist diesen alle ganz bezaubernd auch hier in Berlin aber die haben es halt.

00:33:22: also viele haben das hier halt anders kennengelernt als ich das kennengelernet habe.

00:33:25: Und ich bin in meiner Naivität und vielleicht auch an meine Arroganz davon ausgegangen.

00:33:31: Ich muss denen doch jetzt zeigen wie des geiles und wieder Spaß machen kann!

00:33:37: Das heißt nicht, dass ich hier in Berlin auch tolle Veranstaltungen erlebt habe und vor allen Dingen wunderbare Menschen kennengelernt habe.

00:33:44: Aber es hatte irgendwie nicht den Weib oder die Liebe und vor allem nicht die Verbindlichkeit und Verbindung der Mitglieder untereinander wie ich das kennengelernte.

00:33:57: Und das hat irgendwann dazu geführt, dass mich im Buddhismus nennt man die drei Hindernisse und vier Teufel, die Sanjoshima dazu gebracht haben, dass ich so im Ärgerzustand war und so frustriert war.

00:34:13: Und so mutlos war das sich gesagt habe Ich trete aus dieser Gemeinschaft aus weil ich gemerkt habe ich muss aufpassen ich hab meine ganze energie da rein verschwendet zu versuchen was zu verändern und War vielleicht auch zu ungeduldig und auch damals noch viel zu unbewusst Weil diese Situation hat natürlich mein ganz tiefes individuelles Karma wiedergetriggert.

00:34:45: Nämlich dieses Ich gehöre nicht dazu, ich bin ein Aussätziger.

00:34:50: Ich darf nichts sagen sonst werde ich ausgestoßen was nicht der Fall ist.

00:34:54: also mich hätte keiner rausgeschmissen.

00:34:55: also ich habe mich ja nicht irgendwie blöd benommen oder so ganz im Gegenteil.

00:34:58: aber ich war schon sehr wütend teilweise und auch sehr enttäuscht von einigen Menschen dort in dieser Gemeinschaft.

00:35:09: Aber klammer auf mal, jetzt mal Buddha bei die Fische!

00:35:12: Jeder und jede von euch, die schon einmal in einer spirituellen Gemeinschaft unterwegs ist... Es wird immer viel getan und geredet und gesagt ja irgendwie die Erleuchtung und man ist ein guter Mensch und ich praktiziere ja und deswegen bin ich super.

00:35:31: aber so ist es leider nicht.

00:35:32: also wir nehmen natürlich unsere karmischen Macken.

00:35:36: jeder sein eigenes Päckchen trägt, eher oder sie.

00:35:39: Und es ist eine Illusion zu sagen, dass ... Dass man das alles nach zehn Jahren oder zwanzig Jahren irgendwie gedreht hat?

00:35:53: Nein!

00:35:53: Es kommen immer wieder neue Themen hoch und es kommen auch immer wieder alte Themen.

00:35:58: Kommen immer wieder zum Beispiel dieses mein... nicht da sein dürfen, dieses Gefühl was ganz tief in meinem Nervensystem gespeichert ist.

00:36:13: Wenn ich... wenn ich ganz in meine Kraft, in meiner Größe gehe, in meine Strahlkraft auch in meine Leidenschaft und in meine Überzeugung dann werde ich ausgestoßen, dann gehöre ich nicht mehr dazu und das hat gar nichts mit der Situation dort in meiner buddhistischen Gemeinschaft zu tun gehabt sondern das ist mein Karma gewesen, habe ich damals aber überhaupt nicht verstanden.

00:36:40: Also, ich hab dann irgendwann diesen Schritt gemacht, dass ich gesagt habe okay Tabula rasa Ich werde nicht aufhören zu praktizieren Aber ich werde aus dieser Organisation austreten Denn so gehe ich vor die Hunde Und... Das war hart auf der einen Seite Aber ich habe diese Praxis dann in den Jahren danach, also ich habe dann sozusagen meinen Herz aufgemacht und auch mein Geist aufgemachten.

00:37:10: Ich hab noch mal ganz neue Sachen gelernt.

00:37:14: Weil ich immer wieder diese karmischen Rückstoßwellen hatte, habe ich ganz intuitiv nach einem Vortrag auf den Heilpraktikatagen eine schamanische Sitzung gehabt die in meinem Leben so viel verändert hat dass ich das unbedingt lernen wollte dann also über zwei Jahre bei meinem Lehrer und meiner Lehrerin Andreas Krüger und Heidi Barz eine schamanische Ausbildung gemacht, habe da parallel meinen Heilpraktiker für Psychotherapie gemacht.

00:37:47: Hab in der Zeit parallel den Zugang bekommen ins Synchron-Business – ja das ist ungefähr jetzt, ja, fünfzehn Jahre her!

00:38:01: Und hab immer weiter praktiziert, aber hatte eben auch diesen Frust was diese buddhistische Gemeinschaft betrifft.

00:38:09: Ja und war da auch... Hab lange Jahre wirklich diese Enttäuschung mit mir rumgetragen und habe aber auf der anderen Seite dieser Praxis nochmal ganz anders kennengelernt.

00:38:23: also man sagt in unserer buddhistischen Praxis, das ist die Praxis für sich also für das eigene Glück und für das Glück der anderen.

00:38:35: Also für das Glück der ganzen Menschheit.

00:38:37: Also die Praxis für sich und für andere in meinem Fall mit meiner karmischen Konstitution dieses Pipiplisatum und diese unbedingt den Not und meine Seelennot irgendwo dazu zu gehören berechtigt da sein zu dürfen hat Ich nenne das immer so lapidar jetzt im Rückblick.

00:39:00: Bei mir dazu geführt, dass ich die letzte Zeit dann als ich noch in der Gemeinschaft aktiv war damals die Praxis für andere und für ganz andere ausgeübt habe.

00:39:12: also ich hab mich wahnsinnig viel um andere gekürmert Leute die angefangen haben zu praktizieren.

00:39:15: ich habe viele Besuche gemacht war auf Veranstaltungen, Organisationsveranstaltung und so.

00:39:23: Und bin aber ganz oft sehr traurig und sehr einsam nach Hause gefahren und oft geweint und wusste einfach nicht wie ich das in Berlin ändern soll und habe eine wahnsinnige Sehnsucht nach Hannover und Zelle und Norddeutschland gehabt.

00:39:41: Ja interessanterweise hat sich aber in der Zeit in den letzten Jahren also vor allen Dingen in den Letzten Jahren durch diese vielen Beschäftigungen mit Psychologie, mit Psychiatrie, mit Pharmakologie und diese ganze Beschäftigung mit systemischer Arbeit.

00:40:00: Also ich bin ja auch Systemaufsteller und kann Familiensysteme und überhaupt auch Arbeitsberufsysteme und so aufstellen und habe verstanden wie ich eigentlich ticke dass ich dieses unbedingte Bedürfnis habe gemocht zu werden.

00:40:21: Naja, letztens wahrscheinlich wie wir alle auf gewisse Art und Weise.

00:40:25: Wir wollen halt einfach gerne geliebt werden.

00:40:28: Und ich war was diese Thematik betrifft ohne einen Vorwurf zu machen auch meiner Familie und meinen Eltern.

00:40:37: die konnten gar nicht anders damals als ich jung war und sie sehen das auch bis mein Vater ist ja schon tot seit zehn Jahren Aber auch meine Mutter sieht das bis heute nicht, was da schief gelaufen ist.

00:40:50: Oder was da vielleicht irgendwie aus dem Ruder gelaufen is'.

00:40:54: Aber sie konnte das auch nicht anders und sie kann es leider auch heute noch nicht... Sie streitet alles ab, was damals passiert iß.

00:41:01: Und deswegen habe ich ja auch schon öfter hier thematisiert, hab' ich den Kontakt zu ihr komplett abgebrochen weil ... Ich weiß.. Es tut mir nicht gut!

00:41:12: Ich habe das ganz oft versucht.

00:41:13: Ich hab' dreißig Jahre lang für meine Mutter geschandet, für eine gute Beziehung und dass ich mit ihr irgendwie Dinge klären kann.

00:41:22: Und hat nur so bedingt funktioniert.

00:41:27: Egal also mir ist in den letzten Jahren aber einfach ganz klar geworden, dass das mein grundlegendes karmisches Thema ist.

00:41:38: Also nicht da sein dürfen!

00:41:42: Also letztendlich habe ich mir selber Wenn ich nicht was geleistet habe oder für andere da war, oder mir einen Arsch aufgerissen habe.

00:41:52: Für andere hab' ich kein Existenzrecht!

00:41:55: Oder wenn ich besonders gut und besonders liebevoll bin... ... dann, wenn ich das nicht bin, habe ich keinen

00:42:02: Existenzhrecht.".

00:42:03: Und das kulminierte in den letzten drei vier Jahren so krass dass ich ja sowas wie Warte mal, ich komme jetzt nicht auf den Fachbegriff als ich kann es aber klären.

00:42:25: Ich habe so emotionale Flashbacks gehabt.

00:42:27: also es gab Momente und die wurden immer länger und wirklich zeitlich viel länger wo ich unfassbar in dunkle Täler abgestürzt bin wo ich nur noch geweint habe nur noch geheult habe.

00:42:44: teilweise Hatte ich das nicht mehr im Griff, das wurde immer heftiger.

00:42:48: Ich hab' im Bus gesessen und mir liefen die Tränen... ...und ich habe das Gefühl gehabt mein Herz zerspringt.

00:42:55: Und das waren alles sozusagen weggedrückte Emotionen und Schatten und traumatische Erlebnisse.

00:43:04: also ich versuche diesen Begriff Trauma zu vermeiden aber er lässt sich leider nicht vermeiden weil ich glaube wir sind alle auf die eine oder andere Weise krass traumatisiert.

00:43:14: dieses wegdrücken und funktionieren hat dann so mit fünfzig Anfang fünftig bei mir nicht mehr funktioniert, sodass ich da noch mal... ...mehr Unterstützung geholt habe die letzten Jahre auch fachliche Unterstützung.

00:43:32: Und ganz viel gelernt habe über diese Themen Entwicklungstrauma und was das eigentlich bedeutet?

00:43:40: Ich kann da übrigens Ein Buch sehr empfehlen oder auch die Videos von einer Frau, die ich schon öfter erwähnt habe.

00:43:46: Pat Anthony aus Österreich.

00:43:51: Also P-E-T – Anthony.

00:43:54: Die hat ein Buch geschrieben «Entwicklungstrauma», was mir sehr geholfen hat zu verstehen, was mit mir eigentlich los ist und dann konnte ich natürlich ... Ich hab ja nie aufgehört zu praktizieren.

00:44:09: Und habe mir das angeguckt und habe sozusagen mein eigenes Karma, das wirklich tiefsitzendste Karma.

00:44:15: Und den Schmerz nach oben geholt und Stück für Stück angeschaut und prozessiere damit.

00:44:22: Also ich würde auch noch nicht sagen dass ich hundertprozentig da durch bin oder dass das Karma hundert Prozent geändert ist aber... Ich würde sagen zu achtzig, fünfundachtzig, neunzig Prozent bin ich da jetzt auf einem guten Weg Und ich merke auch, wie meine Kraft wiederkommt und vor allen Dingen auch wie meiner Hoffnung wieder kommt.

00:44:40: Ja?

00:44:43: Interessanterweise hatte ich in den Jahren, wo ich nicht Mitglied war immer wieder Menschen die wissen wollten, wie diese Praxis funktioniert... ...und die das anfangen wollten.

00:44:56: Zu dieser Praxis gehört eine Schriftrolle, die nennt sich Gohonson Das Objekt der Verehrung.

00:45:05: Da ist sozusagen die Buddha-Natur in ihrer Essenz drauf aufgeschrieben und aufgezeichnet.

00:45:11: Und man sitzt davor, also man sitzt an unserer Praxis nicht vor einem Buddha, vor einer Buddha-Statue sondern vor einer Schriftrolle mit ganz vielen Schriftzeichen wo das Leben in seiner Gesamtheit mit der Quelle der Buddha Natur in der Mitte aufgezeichnete.

00:45:27: Ist ein Aufgeschriebenist und wenn man davor praktiziert aktiviert man die Schwingung seiner eigenen Buddha-Natur und auch der Buddha-Natur, die das gesamte Universum durchdringt.

00:45:38: Um das mein kürze kurz zu erklären.

00:45:40: Auch da gehe ich gerne in einer der nächsten Folgen darauf ein.

00:45:45: also falls ihr Fragen habt schickt mir gerne eine Nachricht bei Instagram oder über WhatsApp oder eine E-Mail.

00:45:52: findet ihr alles auf meiner Homepage.

00:45:56: Wenn euch da was interessiert, ich habe total Lust über diese Praxis noch viel intensiver auch zu sprechen und auch mit anderen Menschen darüber zu sprechen.

00:46:04: Ich möchte eine neue Rubrik hier in meinem Podcast etablieren die heißt Was glaubst denn du?

00:46:11: Weil ich glaube das ist total wichtig ist dass wir uns über den Glauben austauschen, und zwar nicht nur mit dem buddhistischen Glaubem.

00:46:19: Ich finde es genauso spannend mich über mit Christen zu unterhalten.

00:46:23: ich find's genau so spannend mich mit über die vedischen Wissenschaften zu Unterhalten also der Grundlage des Hinduismus.

00:46:32: Ich habe total Lust mehr über den Islam zu lernen und mit Menschen zu sprechen, die da einen Alltagsglauben oder ihren Glaubengeben.

00:46:42: Auch wenn ihr da Ideen habt oder selber Lust habt, mit mir darüber über euren Glauben zu sprechen meldet euch gerne bei mir.

00:46:48: Ich habe total Lust interreligiösen Dialog zu machen.

00:46:53: Das ist auch das was Präsident Iqueda immer gemacht hat sein ganzes Leben lang Interreligiose Gespräche und Dialoge zu führen weil in meiner Sicht weiß es mittlerweile so Es gibt verschiedene Wege verschiedene Werkzeuge um Das wahre Wesen unseres Seins zu entdecken und zu kultivieren und hervorzubringen.

00:47:21: Und ich habe mir sehr, sehr viel angeguckt.

00:47:24: Ich habe auch sehr viel ausprobiert und gebe mich ganz ehrlich zutrotzt.

00:47:29: Trotzdem bin ich überzeugter Buddhistbis auf das Lotus-Zutrag praktiziert.

00:47:34: Habe ich eine ganz tiefe Verbindung zum Beispiel zu Jesus oder zu Krishna, oder ich finde es zum Beispiel auch durch meine shamanische Arbeit habe ich damals auch eine ganz intensive Verbindung zur Ganesha und dem Elefanten-Gott im Hinduismus hergestellt.

00:47:49: Und das widerspricht sich aber in meiner Welt nicht weil die Chanten mit mir einfach zusammen auch das Lotus Sutra feiern ihre Buddha Natur also... In den buddhistischen Schriften steht immer wieder die buddhistischen Götter beschützen den Ausübenden des Lotus Sutra.

00:48:10: Das finde ich alles sehr, sehr spannend!

00:48:11: Also... Ich freue mich sehr darüber das in Zukunft zu machen.

00:48:15: aber ich möchte kurz meine Erfahrung abschließen oder meine spirituelle Entwicklung zu Ende erzählen weil es war nämlich so... ich hatte so zwei drei Menschen die durch mich angefangen hatten zu praktizieren diese Ausübung kennenzulernen dass Chanten von Nam Joho Rengekyo.

00:48:36: Aber ich konnte denen nicht diese Schriftrolle zur Verfügung stellen.

00:48:44: Also, ich war in meiner Not zwischendurch auch soweit dass ich irgendwann mal meinen Gehonson abfotografiert habe und jemandem sozusagen davon eine Kopie zu verfügen gestellt habe.

00:48:56: aber ich wusste das ist nicht das Richtige!

00:48:58: Und das war eigentlich wirklich blöd und dumm weil allein diese Der Empfang dieser Schriftrolle ist ein Ritual, der in einer Gemeinschaft passiert und was auch Sinn macht.

00:49:15: Weil es gibt immer drei Aspekte und der Glaubensausübung das ist einmal die eigene Praxis dann ist es die spirituelle Gemeinshaft und eben die Philosophie und das Studium der Philosophies sozusagen immer diesen suchenden Geist zu haben, noch tiefer verstehen zu wollen und zwar nicht vom Verstand her sondern vom Herzen her durch Erfahrungen zu verstehen wie großartig diese spirituelle Ausübung eigentlich ist.

00:49:52: Genau!

00:49:53: Und irgendwann merkte ich boah... Ich kann die ja jetzt nicht einfach da zur SGI schicken weil ich ja dasselbe total im Zbischbald- und dem Klinsch bin und hatte auch völlig arrogant im nachhinein irgendwie die sorge ja dann erzählen die den irgendeinen quatsch oder irgendwas irgendwas was missverständlich ist und dann hören sie wieder auf zu praktizieren.

00:50:20: also ich bin auch sehr sehr von sehr beschenkt.

00:50:24: mit spirituelle arrogance das gebe ich offen und ehrlich zu unterstehe ich aber auch zu.

00:50:31: ich bin halt einfach ein mensch Nicht der Obergeschrubte vom Ural bis zum Pazifik, also ich habe nicht die Buddha-Weisheit mit Löffeln gefressen.

00:50:39: Ich bin ein ganz normaler Mensch, der auch Fehler hat und Schatten hat.

00:50:43: aber was ich aus tiefster Überzeugung sagen kann, ich versuche jeden Tag mich zu entwickeln.

00:50:51: in unserer buddhistischen Praxis heißt es die menschliche Revolution zu machen.

00:50:58: Also mich stetig herauszufordern ein besserer und glücklicherer Mensch zu werden, der von Nutzen ist für die Gemeinschaft, für die Gesellschaft.

00:51:08: Und für meine Mitmenschen ein verlässlicher Mitmensch zu sein.

00:51:16: Wenn man in die Psychologie geht also Karl-Gustav Jung würde das als Individuationsprozess bezeichnen diese menschliche Revolution Ja wo wo man sozusagen Stück für Stück die eigenen Schatten anguckt durchlebt und dann sozusagen ins Licht holt.

00:51:37: Ich habe so einen tollen Satz gelesen, willst du gut sein oder willst du ganz sein?

00:51:44: Und ich hab mich entschieden!

00:51:45: Ich will nicht gut sein, ich will ganz sein weil zu mir gehören auch Aspekte wie ungeduldig... Ich bin immer noch genauso ungedüldig wie damals.

00:51:54: Mir kann alles nicht schnell genug gehen vor allen Dingen in dieser Situation in der wir uns hier befinden, in dieser Welt in der K-Aus, in dem wir uns befinden.

00:52:02: Wo wir Menschen immer mehr vergessen haben wer wir eigentlich sind!

00:52:06: Wir sind alle Titanen, wir sind alle spirituelle göttliche Titanen die alles mögliche vollbringen können was wir uns nur vorstellen können.

00:52:18: Wir wissen das bloß nicht mehr weil es uns keiner mehr beibringt und weil wir das Werkzeug oder die Werkzeuge dafür nicht haben.

00:52:26: genau Letztendlich sind diejenigen, die durch mich damals in den letzten Jahren angefangen haben und dann eben irgendwann gesagt haben, ich würde vielleicht doch gerne den Gahonson empfangen.

00:52:42: Haben mich dazu geführt letztes Jahr, mich Stück für Stück wieder der SGI anzunähern, der SGID hier in Deutschland und Stück für Stück wieder meine Versammlung auszuprobieren und hinzugehen.

00:52:59: die Berliner hier, zumindest die mit denen ich zu tun habe.

00:53:05: Die waren ganz bezaubernd!

00:53:06: Also diese waren... Zumindest hat mir das keiner gezeigt, dass jemand nachtragend war oder sauer auf mich.

00:53:14: Ganz im Gegenteil.

00:53:15: Es gab ganz viel Freude.

00:53:16: Hey du bist wieder da und wie toll!

00:53:18: Ich hab ja lange nicht gesehen.

00:53:20: Lass mal treffen, lass mal zusammen praktizieren und so.

00:53:23: Und es hat mich auch niemand gedrängt irgendwie jetzt wieder Mitglied zu werden oder so.

00:53:31: Aber als jetzt Anfang des Jahres einer meiner Freunde dann sagte, ich möchte den Gohonsang kriegen.

00:53:38: Ich möchte gerne Mitglied dort werden.

00:53:41: Habe ich gesagt okay, dann trete auch wieder ein weil und das ist das Entscheidende weshalb ich das hier alles erzählt habe.

00:53:50: Das ist eine Langzeiterfahrung.

00:53:52: Ich hab das Gefühl dass sich wirklich durch dieses Austreten aus dieser buddhistischen Gemeinschaft Das war zwar hart und es fühlte sich auch oft an wie ein Scheitern.

00:54:08: Aber ich glaube, ich habe dadurch wirklich ... bin in die Tiefe dieser Praxis gegangen und hab sie zu meiner Praxis gemacht und hab jetzt nach diesen dreißig Jahren einen Werkzeug an der Hand, ein spirituelles Werkzeug, wo ich weiß okay damit kann ich alles verändern.

00:54:31: Ich bin jetzt seit zwei Monaten wieder Mitglied, hat mich sehr berührt.

00:54:37: Wieder in der Gemeinschaft zu sein und mich in diesen großen Fluss von ... In meiner Gemeinsschaft oder bei der SGI nennt man das der Fluss Von Kosen Rufu.

00:54:48: Kosen-Rufu heißt die Verwirklichung des Weltfriedens auf der Grundlage des mystischen Gesetzes von Ursache und Wirkung also auf dem Lotus Sutra diesen Fluss von Kosen Rufo wieder mitschwimmen zu dürfen und nicht am Rand, am Ufer zu stehen oder sogar noch entgegen der Strömung zu schwimmen.

00:55:13: Und es ist nicht so dass die Schwierigkeiten weniger werden.

00:55:17: ich sehe viele Sachen wo ich denke Boah da hat sich jetzt aber auch nicht wirklich was verändert oder manchen Bereichen denke ich sondern das hat sich eher verschlechtert oder ist irgendwie eingeschlafen.

00:55:31: Aber ich habe wieder Hoffnung und bin total voller Freude, da wieder mitzumachen aber eben nicht mal mit diesem Druck oder mit dieser Ungeduld was von jetzt auf sofort ändern zu müssen.

00:55:51: Ich hab mittlerweile gelernt, okay ich setze Ursachen und die haben eine Wirkung.

00:55:55: Irgendwann werden die Wirkungen

00:55:57: sichtbar.".

00:55:58: Und ich bin sehr, sehr froh dass ich es geschafft habe diese drei Hindernisse und vier Teufel von denen ich vorhin gesprochen habe Ärger, Habgier, Dummheit um nur einige zu nennen das sind die drei Gifte, Ärgerhabgier und Torheit und Dummkeit Dass sich den nicht erlegen bin und aufgehört habe zu praktizieren Und bin jetzt sehr, sehr gespannt wie das in der nächsten Zeit weitergeht.

00:56:26: Was ich jetzt gemacht habe und das war auch der Impuls, wo ich gesagt hab okay, ich werde den Podcast wieder aufleben lassen.

00:56:31: Ich habe nämlich an diesem Wochenende an einem Kurs teilgenommen von meinen Anfänger-Weggefährtinnen im Glauben.

00:56:41: Ich bin in Niedersachsen gewesen In Wolfenbüttel.

00:56:46: dort haben hat meine alte Hood Ich nenne das jetzt mal ein bisschen scherzhaft.

00:56:51: So einen buddhistischen Sommerkurs gemacht am Wochenende und es war überwältigend, ich kam dort am Freitag an.

00:57:02: Das war wahnsinnig herzlich!

00:57:04: Und ich habe so viele vertraute Gesichter gesehen und vertraut der Herzen gespürt und es sind neue Menschen aufgestanden... Es war einfach so beglückend zu sehen und das hat mich so ermutigt.

00:57:22: Kurz hatte ich diesen Gedanken, ach, ich gehe nach Hannover zurück aber... Das ist Quatsch!

00:57:28: Meine Aufgabe ist hier mein Leben ist hier Ich lebe hier mit meinem Mann und unserem Carter.

00:57:35: Mein Traumjob ist hier Mal sehen wie lange es noch geht mit dem Synchronen.

00:57:41: Aber ich bin hier Und werde hier mich einsetzen So gut ich kann Und zwar Suche und mit ganz viel Nachsicht vor allen Dingen auch mir gegenüber.

00:57:55: Genau, das wollte ich euch gerne einfach mal erzählen weil ich habe ja auch hier in dem einen oder anderen Podcastbeitrag auch immer wieder über die SGI erzählt und hab das aber eigentlich nie thematisiert.

00:58:09: also meine letzten dreißig Jahre buddhistische Praxis mein Umweg, den ich gemacht habe und deswegen heißt diese Folge auch um Wege erweitern die Ortskenntnis weil Ich möchte diese letzten zwölf dreizehn vierzehn Jahre alleine praktizieren nicht vermissen.

00:58:28: Ich habe so viel über mich gelernt.

00:58:31: Ich hab meinen Leben sozusagen in eine Spur gebracht wo ich heute sagen kann okay Respekt also Ab mit Anfang zwanzig, wenn ich da heute zurückgucke bevor ich praktiziert habe.

00:58:44: Ich wäre sicherlich keine dreißig Jahre alt geworden.

00:58:48: Ich glaube ich hätte mich zerstört!

00:58:53: Ich war so zerstörd und hatte sogar keinen Selbstwertgefühl und auch gar keine Selbstliebe.

00:59:01: Das habe ich jetzt Stück für Stück immer mehr und ich kann mittlerweile gut Grenzen setzen.

00:59:05: Ich kann geduldig sein, also Geduldigerr sein!

00:59:10: Ich kann nachsichtiger sein vor allen Dingen auch mit mir und auch mit meinen Mitmenschen.

00:59:17: Ja... Also ihr Lieben, ich bin fest entschlossen diesen Podcast jetzt wieder mit Leben einzuhauen.

00:59:27: er wird sicherlich viel konzi-.

00:59:32: Hoppla, da gab es hier eine kurze Störung.

00:59:38: Ich und Computer!

00:59:40: Aber ich hab's gerettet.

00:59:43: Es wird sicherlich fokussierter sein weil... ...ich bin der Überzeugung jetzt noch mehr.

00:59:51: Wir kommen in eine Zeit die fast wöchentlich immer anstrengender wird schwieriger wird und chaotischer wird.

01:00:05: Ich glaube noch lange nicht, dass wir an der Spitze des Eisbergs sind – das Chaos.

01:00:09: also.

01:00:09: es kann wirklich uns, als sagt zum Beispiel auch Feid Lindau immer, uns wirklich um die Ohren hauen was wir hier miteinander machen und das kann auch sehr sehr Angst machen und ich möchte ganz gerne einen Teil dazu beitragen ,dass wir unsere Kraft und unserer Mächtigkeit bewusst werden Und zwar auf eine gesunde und gute Art und Weise.

01:00:33: Nach all den Jahren, nach sehr viel angucken anderer spiritueller Praktiken und auch wirklich sehr absurder Praktikten und spannender Praktika und hilfreicher Praktikum komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass die Praxis des Lotus Sutra alles abdeckt und mit einschließt – Ich kann auch mit Jesus Christus zusammen Daimoku-Chanten also Namjohorengekyo Chanten ohne dass es da für mich irgendwelche Scheren im Kopf gibt und ich möchte dafür sorgen, dass wir uns wieder an unsere wahre Identität erinnern.

01:01:11: Dass wir spirituelle Titanen sind die alle die Buddha Natur in sich haben Beitrag leisten in diesem Internet, was voll ist von auch absurden Sachen ein Gewicht mit reingeben um diese Praxis dir und euch ans Herz zu legen.

01:01:37: Und die Faszination und die Tiefe und die Brillanz des Lotus Sutra euch zu erklären und warum es total Sinn macht das mal auszuprobieren.

01:01:50: Also ihr Lieben, ich hab jetzt hier tatsächlich über eine Stunde gequatscht und meine Erfahrung erzählt.

01:01:54: Das war mir aber auch wichtig an dieser Stelle mit diesem Neustart damit Ihr wisst wo ich stehe und von wo aus Ich Jetzt Los Gehe?

01:02:04: Von Jetzt An heißt es im Buddhismus Hon In Mio.

01:02:08: von Jetzt An Es gibt immer... Jetzt geht's neu los!

01:02:13: Jetzt fange ich an, jetzt fang' ich neu an.

01:02:16: schon wie Mohamed Ali sagte The time is now.

01:02:26: In diesem Sinne, wenn ihr Fragen habt Anregungen vor allen Dingen auch Wenn ihr neugierig seid auf die buddhistische Praxis oder wenn ihr Sachen nicht verstanden habt Die ich jetzt versucht habe euch hier zu erklären Meldet euch sehr gerne jederzeit.

01:02:42: Ich freue mich über Jedes Feedback, jede Frage und ich bin auch am überlegen dass man mal so eine frage Antwort Session macht.

01:02:52: Und ich habe eine neue Rubrik hatte ich am Anfang des Podcasts ja schon gesagt das die heißt was glaubst denn du wo ich mit Menschen über ihren Glauben oder unseren Glaubensprecher unter freue ich mich schon sehr drauf.

01:03:06: also ihr lieben Ich danke euch fürs zuhören.

01:03:10: ich wünsche dir und euch alles gute Und da wo ihr jetzt seid, einen ruhigen Geist und eine zarte Seele.

01:03:23: Und vor allen Dingen Hoffnung und Mut in diesen Zeiten!

01:03:31: Bis ganz bald wieder hier in diesem Universum.

01:03:36: Alles Liebe zu euch, euer Sven.

01:03:39: Ciao ciao.

Über diesen Podcast

Willkommen in meinem Universum!

Der Podcast zur Entfaltung Deiner Persönlichkeit, Deiner Präsenz und deines Potentials.

Ich lade Dich ein, Dich inspirieren und motivieren zu lassen von meiner Perspektive auf das Leben...

In meinen verschiedenen Rubriken erzähle ich Dir aus meinem spirituellen - vor allem buddhistischen - Alltag, führe inspirierende Gespräche mit spannenden, klugen und "weisen" Mitmenschen über Themen, die für uns und unser Zusammenleben als Gesellschaft relevant sind... und lasse Dich teilhaben an meinem Leben als Coach, Künstler, Schriftsteller, Synchronsprecher und "buddhistischer Lebemann".

Ich freue mich über einen regen Austausch und freue mich über Anregungen, Feedback und neue Ideen.

SEI der Welt ein Licht!

Alles Liebe,
Sven Fechner

von und mit Sven Fechner

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